Ilona & Kurti  
Kino / 98min / Komödie
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Kurti, ein oberflächlicher, chauvinistischer Machotyp, erschleicht, initiiert durch seine Mutter, eine Erbschaft: ein Zweifamilienhaus mit Garten und etwas Geld. Daraus möchten beide viel Kapital schlagen ... Mama und Kurti Schneider sind der Annahme, dass keine gesetzlichen Erben vorhanden sind. Es ist daher verständlich, dass Mama und Kurti (die beiden leben ohne weiteren Anhang zusammen in einem Haushalt) ziemlich entsetzt sind, als eines Tages doch ein solcher auftaucht: Eine „Tschuschin“. Sie heißt Ilona, kommt aus dem abgelegensten Teil Südosteuropas, wirkt naiv, ist an sich heiter, auf keinen Fall „dumm und schmutzig“, hat „sogar“ Gefühle, spricht aber kein Wort Deutsch.

Techn. Kurzinfo
Österreich * Kino * Komödie 35mm * Breitwand 1:1,65 * Farbe Länge 94 min (24 fps) * 90 min (25 fps)

Produktion
Eine Produktion der SK-Film (Vorgänger der Star*Film), in Zusammenarbeit mit WEGA-Film Wien.
Dieser Film wurde hergestellt mit Unterstützung des Österreichischen Filmförderungsfonds, des ORF und des Landes und der Stadt Salzburg.
Kurti, ein oberflächlicher, chauvinistischer Machotyp, erschleicht, initiiert durch seine Mutter, eine Erbschaft: ein Zweifamilienhaus mit Garten und etwas Geld. Daraus möchten beide viel Kapital schlagen ... Mama und Kurti Schneider sind der Annahme, dass keine gesetzlichen Erben vorhanden sind. Es ist daher verständlich, dass Mama und Kurti (die beiden leben ohne weiteren Anhang zusammen in einem Haushalt) ziemlich entsetzt sind, als eines Tages doch ein solcher auftaucht: Eine "Tschuschin". Sie heißt Ilona, kommt aus dem abgelegensten Teil Südosteuropas, wirkt naiv, ist an sich heiter, auf keinen Fall „dumm und schmutzig“, hat „sogar“ Gefühle, spricht aber kein Wort Deutsch.

Um das erschlichene Vermögen zu erhalten beschließt Mama Ilona zu beseitigen, verhindert dies im letzen Augenblick jedoch selbst, da sie erfährt, dass Ilona auch Nutznießerein einer astronomischen Lebensversicherungsprämie ist. Daraufhin wird Kurti, der nicht im Traum daran gedacht hat sich je einer "Tschuschin" zu nähern, von Mama dazu gebracht Ilona Liebe vorzuheucheln um sie heiraten zu können und so an das Vermögen heranzukommen.

Ilona betrachtet Kurti anfänglich als eine Art Vertrauensperson und beginnt sich als Folge davon, völlig allein in einem fremden Land, in Kurti zu verlieben. Verzögernd auf die Beziehung wirkt Kurtis Unfähigkeit Gefühle zu entwickeln und vor allem seine Eigenart, Liebe mit Sex gleichzusetzen. Damit liegt er bei Ilona vorerst natürlich völlig falsch, schockiert sie, stößt sie zurück. Doch je länger Ilona mit Kurtis „merkwürdigem“ Ansinnen konfrontiert wird, desto mehr wird sie sich ihrer Erotik bewusst und beginnt Kurtis erotische Annäherungsversuche als hierzulande normal zu empfinden.

Der Plan Mamas und Kurtis scheint also voll aufzugehen, bis eines Tages Ilona über die wirklichen Absichten der beiden vom Gerichtsvollzieher informiert wird. Ilona möchte aber – voll der Liebe zu Kurti – dieser Information keinen Glauben schenken, will jedoch sicher gehen und fordert, ohne dass Kurti die Gründe dafür erfährt, einige seltsame Liebesbeweise. Wohl oder übel kommt Kurti diesen nach und erkennt dabei, dass auch er sich verliebt hat. Ab nun steht immer noch Mama dem Glück der beiden im Weg. Sie hat, ihrem faschistoiden Naturell entsprechend, keinesfalls die Absicht ihrem Sohn die Liebe zu einer „primitiven Ausländerin" zu gestatten. Kurti ist unfähig sich dagegen zu wehren, doch Ilona dafür um so besser – all ihre berechtigt aufgestaute Wut auf Mama kommt plötzlich zum Tragen und als Folge davon wird Mama in ähnlich missliche Lagen gebracht, in die Ilona zuvor von ihr gebracht wurde. Und von Kurti verlangt Ilona auf Mama zu pfeifen: „Sonst keine Liebe mehr“, sagt sie selbstbewusst.
Darsteller
Ilona
Elfi Eschke
Kurt Hanno Pöschl
Mama Louise Martini
Mizzi
Milena Zupancic
Helga Aviva Beresin
Frau Breitenberg Helma Gautier
Wondracek Herbert Fux
Notar Peter Pikl
   
und Robert Grass, Fritz Egger, Gerhard Peilstein, Katharina Böhme, Strecko Kurbasa, Reinhard Steiner, Bernhard Rinner
   
Stab
Buch und Regie Reinhard Schwabenitzky
Kamera Franz Brühne
Ton Heinz Ebner
Tonmischung Manfred Arbter
Schnitt Ingrid Koller
Tonschnitt Zorana Baltic
Ausstattung Fritz Hollergschwandtner
Maske Alexandra Hutter
Musik Ennio Morricone
Musik Arragement
Arthur Lauber
"BREITENBERG"  
Geschäftsführung und
Postproduktion  Michael Katz
Produktionsleitung Thomas Konrad
Herstellungsleitung Dr. Veit Heiduschka
Produzenten Reinhard Schwabenitzky
  Josef Koschier
Regieassistenz Nicole Wurmbrand
  Günter Degn
Aufnahmeleitung Christian Wolf
© Star*Film - Hanno Pöschl, Elfi Eschke© Star*Film - Louise Martini, Elfi Eschke© Star*Film - Elfi Eschke
© Star*Film - Elfi Eschke, Hanno Pöschl© Star*Film - Elfi Eschke, Hanno Pöschl© Star*Film - Elfi Eschke
© Star*Film - Hanno Pöschl, Herbert Fux, Louise Martini© Star*Film - Hanno Pöschl, Elfi Eschke
Awards
- Ernst Lubitsch Preis,
- österr. Filmpreis als erfolgreichster österr. Film des Jahres.
Originalmusik:
Ennio Morricone
1. Ausstrahlung:
Mai; 21:40 Uhr; ORF 1; 512.000 Zuseher; 33% MA
2. Ausstrahlung:
Juli; 21:55 Uhr; ORF 2; 422.000 Zuseher; 26% MA